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AKTUELLES


07.09.2011: Urabstimmung am 7. September 2011

"Patrioten" im Vereinsgebiet nahezu allein auf weiter Flur

Knapp drei Wochen hatten die gewerkschaftlich organisierten Kolleginnen und Kollegen der Patriot-Redaktion aus Lippstadt und Umgebung Zeit, sich mit dem am 18. August erzielten Tarifabschluss für Redakteure von Tageszeitungen zu befassen. Ihr abschließendes Votum bei der Urabstimmung am Mittwoch, 7. September, war eindeutig: Mit überwältigender Mehrheit stimmten sie für die Annahme des durch Streiks erreichten Tarifergebnisses. Als besonders positiv wurde hervorgehoben, dass der Manteltarifvertrag unverändert bis Ende 2013 gilt und damit das so genannte Tarifwerk II für den beruflichen Nachwuchs erfolgreich abgewehrt werden konnte.

Bis zu 20 Patriot-Redakteure und -Volontäre hatten sich an insgesamt sechs Tagen im Mai, Juni, Juli und August an Arbeitskampfmaßnahmen beteiligt. Im Gebiet des Pressevereins Hellweg-Sauerland (Kreis Soest/Hochauerlandkreis und Hamm) standen sie allerdings als Streikende in einem der wohl härtesten Tarifkonflikte bei Printmedien nahezu allein auf weiter Flur. Nur einige Kolleginnen und Kollegen der WAZ (Westfalenpost) folgten Streikaufrufen und schlossen sich zum Teil den Lippstädtern an, während die Kolleginnen und Kollegen des Westfälischen und Soester Anzeigers kaum eine Möglichkeit hatten, sich anzuschließen. Die Tarifbindung besteht in ihren Verlagen nicht mehr. Sie sind "ohne Tarif" (OT). Tarifabschlüsse werden freiwillig übernommen.

Beteiligten sich die Patrioten zunächst an Warnstreiks, wurden sie schließlich Mitte Juli zur Teilnahme an der Urabstimmung im "Freischütz" in Schwerte aufgerufen, an der zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, darunter auch Volontäre, teilnahmen. Noch am Tag vor der Tarifeinigung hatten knapp 20 Redaktionsmitglieder bei einer Kundgebung des DJV und von ver.di in Essen Flagge gezeigt.

 


09.06.2011: Zweiter Warnstreik am 9. Juni 2011

Um sich mit den in Frankfurt streikenden Kollgen solidarisch zu zeigen, startete Der Patriot (Lippstädter Zeitung) am Donnerstag, 9. Juni, um 12 Uhr einen Warnstreik in Lippstadts Innenstadt. Begleitet von einer lautstarken Trommelgruppe zogen 40 Redakteure und Mitarbeiter der Zeitungstechnik durch die Fußgängerzone Lange Straße und machten mit Fahnen, Trillerpfeifen und Rasseln auf ihr Anliegen aufmerksam. Das Motto: Es muss Musik rein in die Tarifverhandlungen. Die Patriotler, die übrigens von einigen Redakteuren der Warsteiner Redaktion der "Westfalenpost" unterstützt wurden, möchten die Kürzung der Löhne um 40 Prozent nicht hinnehmen. Denn es ist sonnenklar: "Unsere Arbeit ist mehr wert."


Foto: Kristina von Twistern


16.05.2011: Erster Warnstreik am 16. Mai 2011

Die Journalistengewerkschaften DJV und die dju in ver.di riefen erstmals in dieser Runde der Tarifverhandlungen für Redakteure an Tageszeitungen zum Warnstreik im Vereinsgebiet Hellweg-Sauerland auf. 16 Redakteure und Volontäre der Lippstädter Zeitung „Der Patriot“ und etwa noch einmal so viele Kollegen der Technik zogen am Montag, 16. Mai, durch Lippstadts "Einkaufsmeile" . Zur Unterstützung der Tarifverhandlungen protestierten sie unter dem Motto „Unsere Arbeit ist mehr wert“ gegen die völlig überzogenen Forderungen der Verleger.


Foto: Peter Tuschen

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